Arbeitsweise


die Basis: die perspektive ihres kindes


Ich arbeite kindzentriert, mein Denken und Handeln ist systemisch-ganzheitlich ausgerichtet, die Zusammenarbeit mit Eltern partnerschaftlich.

 

Meine Arbeit unterstützt Kinder & Jugendliche auf individuelle Weise bei emotionalen oder sozialen Schwierigkeiten:

  • in der Schule (Schulstress, Prüfungsangst, Leistungsverweigerung bei den Hausaufgaben, Probleme innerhalb der Klasse, Lernschwierigkeiten u.a.)
  • im Kindergarten (schwierige Eingewöhnung, anhaltende Trennungsängste u.a.)
  • in der Familie (wiederkehrende Geschwisterkonflikte, Schlafprobleme, Wohnortwechsel u.a.)
  • mit Gleichaltrigen

Aus den vielfältigen Entwicklungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen ergeben sich weitere pädagogisch relevante Themen:

  • Selbstvertrauen entwickeln
  • Übergänge begleiten (z.B. die erste Zeit nach der Geburt, Einschulung, Geburt eines Geschwisterkindes u.a.)
  • Stresslösung
  • Umgang mit Krankheit oder Behinderung eines Kindes
  • Autoritätskonflikte: natürliche Autorität, Kommunikation
  • Mediennutzung
  • Schulreife
  • Hochbegabung bzw. mögliche Auswirkungen
  • Kinderängste
  • scheinbar unerklärliche Wutausbrüche
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Pubertät u. Identitätsfindung
  • Fragen zum Umgang und zur Interaktion mit Ihrem Baby, Kind, Jugendlichen
  • u.a.

Bei Fragen rufen Sie mich an, schreiben Sie mir oder nutzen Sie mein Kennenlern-Angebot.


sehen verändert unser wissen, wissen verändert unser sehen - jean piaget


der systemische ansatz

Bedingt durch meine sozialpädagogische Ausbildung arbeite ich nach dem Systemischen Ansatz; meine Arbeit ist geprägt von den Grundhaltungen nach Carl Rogers.

Für Sie bedeutet das: Ich betrachte ein Kind und seine Familie nicht isoliert, sondern als Teil eines Systems, das mit anderen Systemen (Schule, Kindergarten, Wohnumfeld, Herkunftsfamilie u.a.) in Beziehung steht. Dabei beeinflussen sich die Systeme wechselseitig. Ich begegne Ihnen grundsätzlich wertschätzend und empathisch, mein Verhalten ist echt. Der Blick richtet sich nicht auf vermeintliche Defizite, sondern auf das schöpferische Potenzial in jedem Menschen. Ich verstehe mich dabei als Begleiter auf Augenhöhe.

Der Systemische Ansatz stammt ursprünglich aus der Familientherapie; er prägt heutzutage auch das sozialpädagogische Denken und Handeln.

 

Die Systemische Sichtweise versteht herausforderndes oder für die Entwicklung hinderliches Verhalten als eine Art von Hilferuf bzw. Bewältigungsstrategie. Durch das Erfassen verschiedener Ebenen gelingt es leichter, Zugang zu finden zu den komplexen Zusammenhängen der individuellen Situation eines Kindes / Jugendlichen.

Dieser Ansatz ist lösungs- und ressourcenorientiert. Durch den "weiten" Blick auf eine Situation erschließen sich neue Lösungswege.


die begleitende kinesiologie

Kinesiologie bedeutet "Bewegungslehre". In der Angewandten Kinesiologie geht es darum, etwas in Bewegung zu bringen, z.B. in eine innere Erwartungshaltung, in eine festgefahrene Situation oder einen körperlichen Stresszustand. Sie befasst sich mit den Zusammenhängen von Muskeln, Organen, Emotionen und Gedanken und findet heutzutage Verwendung in vielen Bereichen unseres Lebens. Es wird die Medizinisch- therapeutische von der Begleitenden Kinesiologie unterschieden.

 

Ein wichtiges Instrument ist der kinesiologische Muskeltest, dessen Grundlage die unmittelbare Antwort des Körpers auf Fragestellungen oder Reize ist.

Unser Körper reagiert bei körperlichem oder psychischem Stress mit einem schwächeren Muskel, der für den Tester direkt spürbar ist. Wenn man bei einer schlechten Nachricht plötzlich weiche Knie bekommt, wäre ein Alltagsbeispiel für diese Körperreaktion. Diese Eigenschaft nutzt der kinesiologische Muskeltest als Kommunikationsbrücke, um Zugang zu den bewussten und unbewussten Inhalten einer Thematik zu bekommen.

 

In einer Sitzung werden zu Beginn anhand Ihres Anliegens ein Ziel definiert sowie ein paar Vortests durchgeführt. Der Klient hält üblicherweise seine Arme leicht nach vorne gestreckt, während der Tester mit Fokus auf das Thema und die jeweilige Frage mit leichtem Druck die Muskelspannung prüft. Je nach kinesiologischem System finden auch weitere Testpositionen Verwendung.

Bei Kindern, die (noch) nicht in der Lage sind, eine gewisse Muskelspannung bewusst zu erzeugen, übernehmen Mutter oder Vater die Rolle als Vermittler-Person (Surrogat).

Die Möglichkeit des sprachfreien Zugangs ist deshalb von großer Bedeutung, weil sie uns erlaubt, die Muster hinter dem Verhalten eines Kindes schnell und effektiv nachvollziehen zu können. Gerade für Kinder ist der Aspekt, auf der Körperebene zu arbeiten, zudem oft angenehm und entlastend.

Emotionale Hintergründe eines Verhaltens werden erkennbar gemacht, neue Aspekte einer Situation kommen ins Spiel. Dadurch wird ein Umdenken möglich, das Verständnis für ein bestimmtes Verhalten wächst und es ergeben sich Schritte, die kindliche Entwicklung auf liebevolle Weise zu unterstützen.

Ob es sich um wiederkehrende Konflikte zwischen Kind und Eltern, Kinderängste o.a. handelt, die pädagogisch relevanten Zusammenhänge einer aktuell belastenden Situation werden klar und können individuell bearbeitet werden.

 

Ich arbeite mit System of Systems (SoS). Es verbindet Inhalte aus verschiedenen Kinesiologiesystemen (Psycho-Kinesiologie nach Dr. Dietrich Klinghardt, Healthkinesiologie nach Dr. Jimmy Scott, Neurotraining nach Andrew Verity, Three in One nach Gordon Stokes und Daniel Whiteside, TFH nach Dr. John F. Thie u.a.) mit Inhalten aus der akademischen Psychologie.

 

Bitte beachten Sie auch die u.g. Hinweise. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.



Hinweis: Während die Begleitende Kinesiologie nach Meinung einer Vielzahl von Wissenschaftlern, ganzheitlich orientierten Ärzten, Heilpraktikern und Psychotherapeuten als Ergänzung bzw. Unterstützung einer medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung zur Linderung von gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten beitragen kann, ist sie in ihrer therapeutischen Wirksamkeit nicht durch gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse belegt. (Quelle: Dt. Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie)