Wenn wir den pädagogischen Gedanken aufgreifen, dürfen wir Kinder und Jugendliche weder auf einzelne Merkmale reduzieren noch diese ignorieren.


für Eltern - Ob ein Kind oder Jugendlicher hohe kognitive Fähigkeiten hat oder sensibel ist, ob ein Kind eine Behinderung hat oder die Diagnose ADHS erhalten hat, spielt in Bezug auf meine Grundhaltung keine Rolle. Auf die besonderen Bedürfnisse von sensiblen oder begabten Kindern bin ich jedoch besonders

sensibilisiert. Basis ist dabei immer die individuelle Situation.  Sprechen Sie mich daher gerne zu Ihrem jeweiligen Anliegen an, z.B. Schwierigkeiten oder Konflikte mit Gleichaltrigen, Versagensängste, eigener Umgang als Elternteil mit herausforderndem Verhalten des Kindes o.a.


für pädagogische Fachkräfte* - Möglicherweise kommen Ihnen folgende Gedanken bekannt vor: Kinder mit Hochbegabung sind - ebenso wie jedes Kind - entwicklungsgemäß (statt nur altersorientiert) zu fördern und man erkennt sie doch "sowieso" leicht, weil sie doch "sicherlich" (alt)kluge Fragen stellen oder alles Neue wissbegierig aufsaugen... Ganz so einfach ist es nicht. Manches Verhalten wird aus Unwissen fehlinterpretiert oder es

zeigt sich (erstmal) gar nicht. Der Begriff Hochbegabung löst in der Vorstellung oft Bilder von Hochleistung aus, die auf das einzelne Kind nicht zutreffen müssen.

Es gibt nicht die Hochbegabung, es geht immer um einen Menschen, dessen Individualität wir im Blick behalten sollten und dafür möchte meine Arbeit auch sensibilisieren; unten ein Buchvorschlag zum Thema.


Sozio-Emotionalität von hochbegabten Kindern. T. Hoyer, R. Haubl, G. Weigand, Beltz Verlag. Dieses Buch verlässt die Monoperspektive auf die kognitive Leistungsfähigkeit und zeichnet sich durch seinen partizipativen Zugang aus: Die Kinder selbst kommen darin zu Wort. Verfasst von einem Soziologen und zwei Erziehungswissenschaftlern.


*Da ich nicht weiß, inwiefern das Thema in der Lehrerausbildung präsent ist, beziehe ich mich nur auf Erzieher/innen.